Das Metaspatial Institut: Grundlagenforschung zu Meditation

Über das Institut

Die Erforschung des menschlichen Geistes steckt noch in den Kinderschuhen. Politik und Wirtschaft zeigen zunehmend weniger Interesse an der Entwicklung des Geistes, denn ein unentwickelter Geist lässt sich viel leichter manipulieren. Sei es, um noch mehr "Zeugs" zu verkaufen, oder um noch mehr Kontrolle zu erlangen. Deswegen gibt es wenig bis keine Mittel, um die wirklich unvoreingenommene Erforschung des menschlichen Geistes zu ermöglichen. Metaspatial verwendet einen Teil seiner bescheidenen Einnahmen, um genau das zu ermöglichen.

Aktuelles

Metaspatial hat einen Abstract bei der 13. Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Psychologie eingereicht.

Beeinflussen Gedanken Materie? Eine randomisiert-kontrollierte Pilotstudie

Thomas Young führte 1802 das Doppelspaltexperiment zum Nachweis der Wellen-Natur von Licht durch. In der Quantenmechanik wird dieses Experiment genutzt, um den Welle-Teilchen-Dualismus zu illustrieren. Dabei kollabieren Lichtwellen in einzelne Partikel, sobald sie beobachtet oder gemessen werden.

Auf Basis dieser Erkenntnis wird angenommen, dass Gedanken auch Materie beeinflussen können. Hierzu gibt es jedoch kaum wissenschaftlich anerkannte Literatur. Zielsetzung des vorliegenden Experiments ist es, eine mögliche Wirkung von menschlichen Gedanken auf Materie quantitativ festzustellen.

In einem verblindeten Experiment werden neun Behälter mit Wasser und herkömmlichem Oryza-Nährstoff befüllt, versiegelt und kodiert. Anschließend werden die Behälter in randomisierter Reihenfolge über 14 Tage jeweils für 90 Sekunden täglich positiven und negativen Gedanken ausgesetzt. In der Kontrollbedingung erhalten die Behälter keine Gedankenexposition durch Probanden. Positive und negative Gedanken der Probanden werden mittels Bio-Feedback Geräts validiert. Ergebnisparameter sind Leitfähigkeit, PHP-Gehalt und photometrisch erfassten Verfärbungen des Nährstoffs.

Das Metaspatial Institut

Das Metaspatial Institut führt Studien über die Effekte von Meditation durch. Der Schwerpunkt liegt auf buddhistischen Meditationen des Mahayana Fahrzeugs und hier speziell dem Vajrayana. Diese Art der Meditation wird zwar bereits seit Jahrhunderten erfolgreich angewendet, wurde bisher aber kaum mit (westlichen) wissenschaftlichen Methoden erforscht. Das Metaspatial Institut versucht Brücken zu bauen, um der alten Weisheit, die in unserer neuen Welt so dringend benötigt wird, Türen zu öffnen.

Metaspatial wurde 2008 von Arnulf Christl als Consulting-Unternehmen für Geodateninfrastrukturen gegründet. Er ist Software-Architekt und Experte für Geodatenverarbeitung mit Open Source. Vor 15 Jahren hat er seine Meditations-Ausbildung in der Vajrayana Tradition begonnen und studiert seitdem tibetisch-buddhistische Philosophie und Ritualkunde. Seit Abschluss seiner Hospizausbildung in 2011 begleitet er Sterbende und deren Angehörige.